PDL Methode

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Die PDL – eine Sprache direkt erleben

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Die PDL („Psychodramaturgie Linguistique“, zu Deutsch Sprachpsychodramaturgie) ist eine alternative Lehr- und Lernmethode, deren Name aus dem Psychodrama und aus der Dramaturgie stammt. Aus den beiden hat die PDL einige den Spracherwerb fördernde Erkenntnisse und Verfahren übernommen und sie dem Fremdsprachenunterricht angepasst.

Seit über 30 Jahren entwickeln und praktizieren die Sprachwissenschaftler Dr. Bernard Dufeu und Marie Dufeu erfolgreich die PDL als Intensivmethode für den Fremdsprachenunterricht. Dank dieser Methode spüren und verinnerlichen die Teilnehmer eine Atmosphäre des Zutrauerns, wodurch sie Fähigkeiten entwickeln, die für den Erwerb einer Fremdsprache unentbehrlich sind: die Aufnahmefähigkeit und die Ausdrucksfähigkeit.

In diesem druckfreien Lernklima fällt es dem Teilnehmer, egal ob im Einzel- oder Gruppenunterricht, leicht, Blockaden und Hemmungen aufzugeben; dafür entdeckt er wieder, dass es Freude und Genuss bereitet, sich in einer Fremdsprache auszudrücken.

 

Individuell und mit der Gruppe

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Die PDL ist teilnehmer- und gruppenorientiert. Das bedeutet, dass das Individuum beim Lernprozess im Mittelpunkt steht. Zuerst werden dem Teilnehmer fehlende Sprachmittelnach Bedarf geliefert, damit er in der Lage ist, das auszudrücken, was er möchte. In diesem Sinne werden Sie die Sprache erleben, sie unmittelbar mit- und voneinander lernen.

Anschließend wird die Gruppe als solche besonders berücksichtigt, ohne den Einzelnen aus den Augen zu verlieren. Eigens dafür entwickelte Übungen und selbstgeschriebene Texte kommen dabei zur Geltung.

 

Bewegung und Rhytmus

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Dank gezielten rhythmischen und melodischen Übungen erfahren Sie die Eigenart der Fremdsprache. Kurze Gedichte, die konzentriert spezifische Merkmale der Fremdsprache hervorheben, tragen ebenso dazu bei, diese vertrauter zu machen.

In zahlreichen Übungen spielt der Körper eine wichtige Rolle in dem Lernprozess. Bestimmte Körperbewegungen fördern das Sprachbewusstsein und die Produktion von Lauten und Worten.

Ein Kurs nach der PDL- Methode ermöglicht die echteKommunikation in der Fremdsprache.

 

Folgen statt vorausgehen

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In den ersten Tagen erhält der Teilnehmer eines PDL- Kursus ein reichliches Sprachangebot. Daraus bildet er einen Sprachkern, der ihm als Ausgangs-Plattform dient. Das ermöglicht das Fortkommen in den nächsten PDL- Zyklus, da der individuell gewonnene und in der Interaktion mit der Gruppe erlernte Wortschatz in vielseitigen sprachlichen Situationen angewendet wird und daher leichter erlernbar ist.

Die Motivation der Teilnehmer ist dadurch verstärkt, dass Gesprächspartner und Sprache, Sprecher und Ausdruckswünsche, Sprachsituation und deren Umsetzung zusammenfließen. Daraus erfolgt, dass es keine Trennung von Lernen und Leben gibt: Sprache und Kultur werden in ihren zahlreichen Facetten erfahren, so dass es Ihnen mühelos gelingt, sich völlig selbstgesteuert in den verschiedensten Lebenslagen zu bewegen.

Die PDL trennt Grammatik und Sprache nicht. Der Zugang zur Grammatik richtet sich nach den konkreten Fragen des Teilnehmers, statt Regeln vorauszuschicken. Mit der Gruppe und dem Trainer entwickelt und vertieft der Einzelne die Grammatik in ungezwungener und natürlicher Weise, indem von einer konkreten Sprachsituation ausgegangen wird. Irrtümer gehören zum Lernprozess und lassen es zu, dass die Grenzen der Sprache erkundet werden.

 

Eine Entdeckungsreise in der Fremdsprache

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Mit der PDL sind sie auf Reisen in der Fremdsprache. Zusammen mit der Gruppe wird jeder Einzelne seinem eigenen Rhythmus folgen und seinen eigenen Weg gehen. Wir begleiten Sie individuell auf dieser Reise in der Fremdsprache und begegnen Ihnen dort, wo Sie sich gerade befinden, ob Sie erst am Anfang sind oder sich mitten auf dem Wege zur Sprache bewegen.

Hier anklicken für das Literaturverzeichnis